DIE ERLEBNISWELT DER GÖRLITZER SAMMLUNGEN

Lust auf eine Zeitreise durch 14.000 Jahre Regional- und Stadtgeschichte?


Dann besuchen Sie die imposanten Ausstellungsgebäude der Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur. Hier wird die Vergangenheit lebendig. Der Kaisertrutz, einst als Geschützbastei errichtet, bietet in seinen fünf Geschossen einen stadt- und regionalgeschichtlichen Streifzug von der Eiszeit bis zur Moderne. Gleich nebenan im Reichenbacher Turm vermitteln beim Aufstieg über 165 Stufen mehrere Etagen Wissenswertes zur früheren Stadtverteidigung und dem Türmerwesen. Der Nikolaiturm erzählt die Geschichte des städtischen Handwerks und der Infrastruktur. Ganz in der Nähe, im prachtvollen Barockhaus in der Neißstraße 30, sind gleich zwei Highlights der Sammlungen zu erleben: Das Physikalische Kabinett und der berühmte historische Bibliothekssaal. Im angrenzenden Richard-Jecht-Haus ist die Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften ansässig, deren Geschichte ins Jahr 1726 zurückreicht. Als wissenschaftliche Regionalbibliothek versammelt sie das Wissen vergangener Zeiten bis hin zur Gegenwart.

Historischer Bibliothekssaal und Oberlausitzische Bibliothek der
Wissenschaften (OLB)


Die Anfänge der Bibliothek reichen zurück ins Jahr 1726, als der Jurist Johann Gottlieb Milich der Stadt Görlitz seine Sammlung von mehr als 4.000 Büchern und Handschriften vermachte. 1801 folgte eine weitere Schenkung: Der Görlitzer Jurist, Historiker und Sprachforscher Karl Gottlob Anton und der Meffersdorfer Naturwissenschaftler Adolf Traugott von Gersdorf überließen ihre umfangreichen Sammlungen der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften, deren Gründer sie waren. Ihre Bücher wurden in dem Raum untergebracht, der dann ab 1806 als Bibliothekssaal sukzessive gewachsen ist, wobei die „Triumphbögen des Wissens“ nach und nach dazukamen. Heute gilt dieser historische Bibliothekssaal als einer der schönsten Deutschlands. Die Bestände sind mittlerweile Teil der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften. Die Bibliothek ist längst nicht nur für Forschung und Wissenschaft interessant, sondern auch für die private Nutzung. Denn hier finden sich neben Beständen zur Regionalgeschichte auch Romane und Kinderbücher mit regionalem Bezug. Wer den historischen Bibliothekssaal besichtigen will, kann dies zu den Öffnungszeiten der Görlitzer Sammlungen tun, da er Teil der Dauerausstellungen im Barockhaus ist. Eine Ausleihe der historischen Bücher aus diesem Saal ist nicht möglich – aber deren Lektüre. Der Lesesaal und die OLB befinden sich im selben Gebäudekomplex, dem Richard- Jecht-Haus. Hier können auch Bücher entliehen werden.

Das Physikalische Kabinett


Das zweite Obergeschoss des Barockhauses ist den wertvollen Sammlungen der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften gewidmet. Herausragend ist hier das Physikalische Kabinett mit seinem außergewöhnlichen Bestand an Instrumenten und Apparaten der Experimentalphysik des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Diese stammen aus dem privaten physikalischen Laboratorium von Adolf Traugott von Gersdorf. Mit diesen forschte er einst in den Bereichen Elektrizität, Aerostatik, Optik und Meteorologie. Bei Führungen wird auch schon mal die Elektrisiermaschine in Betrieb genommen.

Das Barockhaus


Das Barockhaus, in dem sich der historische Bibliothekssaal und das Physikalische Kabinett befinden, umfasst mehr als 40 Ausstellungsräume. Die hier gezeigten Dauerausstellungen sind der bürgerlichen Kultur des Barock, der Milich’schen Bibliothek sowie der Kunst und Wissenschaft um 1800 und der umfangreichen Sammlungen der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften (OLGDW) gewidmet.

Kaisertrutz (innen)

Foto: GÖSAM

Sonderschau in der Schatzkammer, Barockhaus,

Foto: GÖSAM

Bücherpult im historischen Bibliothekssaal,

Fotograf: Dirk Hildebrandt

Physikalisches Kabinett
im Barockhaus, Fotograf: René Pech

Barockhaus Neißstraße 30,

Fotograf: Philipp Herfort

Im Barockhaus,

Fotograf: René Pech

Große Sonderausstellung im Kaisertrutz: 25. April 2026 bis 4. Januar 2027 im Kaisertrutz | Eröffnung: 24. April, 18 Uhr


»TRAUMZEIT. Zeichenkunst der Romantik«
Die Kunst der Romantik fasziniert und berührt noch immer. Ob malerische Landschaften oder Szenen aus Mythen, Märchen und Sagen – die Zeichnungen dieser Epoche entführen uns in eine Welt voller Träume. Die Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur beherbergen einen einzigartigen Bestand an romantischen Zeichnungen, der im Rahmen der Sonderausstellung „Traumzeit. Zeichenkunst der Romantik“ erstmals in seiner gesamten Vielfalt präsentiert wird.


Mit einer Auswahl von 140 Kunstwerken, die über 140 Jahre hinweg zusammengetragen wurden, zeigt die Ausstellung Werke von international renommierten Künstlern wie Adrian Ludwig Richter, Johan Christian Clausen Dahl, Carl Spitzweg, Moritz von Schwind, Julius Schnorr von Carolsfeld, Friedrich Overbeck und Peter von Cornelius. Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm begleitet diese besondere Schau und lädt zum Eintauchen in die romantische Traumzeit ein.


Sonderausstellung im Barockhaus: 26. März 2026 bis 20. September 2026 im Barockhaus, Graphisches Kabinett | Eröffnung: 26. März, 17 Uhr


»KLENGEL & KLASS. Zeichenkunst um 1800«

Zwei herausragende Künstler der Zeichenkunst um 1800 sind die Dresdener Maler Johann Christian Klengel und Friedrich Christian Klass. In der Natur sowie in ihren Studien von Menschen und Tieren fanden sie eine unerschöpfliche Quelle für ihre Motive und legten mit ihren Zeichnungen Grundlagen für die Kunst der Romantik. Das Graphische Kabinett der Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur besitzt eine Vielzahl von Arbeiten der beiden, die erstmals gemeinsam in einer Ausstellung präsentiert werden.





Sonderausstellung im Barockhaus: 28. Mai 2026 bis 4. Oktober 2026 im Barockhaus, Schatzkammer | Eröffnung: 28. Mai, 17 Uhr


»BÔ YIN RÂ. Das geistige Lehrwerk«
Anlässlich des 150. Geburtstags des Schriftstellers und Malers Joseph Anton Schneiderfranken widmet sich die Sonderausstellung den Büchern, die er unter seinem geistigen Namen Bô Yin Râ veröffentlichte. Bô Yin Râ erkannte, dass jeder Mensch das göttliche Prinzip in sich trägt und es auf dem Weg der geistigen Selbsterkenntnis entdecken kann. Sein umfangreiches geistiges Lehrwerk, von dem zwölf Bände während seinerzeit in Görlitz erschienen, dient als Wegweiser auf diesem Pfad. Die Ausstellung stellt alle 32 Bände des geistigen Lehrwerks vor.


Sonderausstellung im Barockhaus: 24. September 2026 bis 14. März 2027 im Barockhaus, Graphisches Kabinett | Eröffnung: 24. September, 17 Uhr


»HANS-PETER MENGE. Zeichnungen und Druckgrafik«
Hans-Peter Menge (*1940) verbrachte seine Kindheit und Jugend in Görlitz, bevor er 1960 in die Bundesrepublik Deutschland flüchtete. Nach seinem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf etablierte er sich in den folgenden Jahrzehnten als international renommierter Künstler. Die Sonderausstellung präsentiert erstmals in Görlitz eine Auswahl seiner Zeichnungen und Druckgrafiken, die Hans-Peter Menge im Jahr 2025 dem Graphischen Kabinett der Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur als großzügige Schenkung übereignete.


15. Oktober 2026 bis Herbst 2027 im Barockhaus, Schatzkammer | Eröffnung: 15. Oktober, 17 Uhr


»AUS LEDER, SAMT UND PERGAMENT. Kostbare Bucheinbände aus Görlitz«
Während das gedruckte Buch als Massenmedium in den Händen vieler war, ließ der manuell gefertigte Einband sehr individuelle Gestaltungen zu. Je nach geistiger Strömung, aktuellem Stil oder auch den finanziellen Möglichkeiten des Auftraggebers fertigte der Buchbinder das passende „Kleid“ für jeden Druck. Die Ausstellung präsentiert Bucheinbände aus sechs Jahrhunderten, die sich zwischen schlichter Eleganz und exzellenter Handwerkskunst bewegen.


Ruhende Kinder auf einer Rast im Gebirge, um
1860, Grafit, Pinsel in Wasserfarben, GÖSAM,

Fotograf: Kai Wenzel

Ausstellungsraum zu Literatur und Musik

in der OLGDW, Barockhaus,

Fotograf: Jürgen Matschie

Studie einer Herde, um 1800, Feder

in Tusche und Pinsel in Wasserfarben,

GÖSAM, Fotograf: Kai Wenzel

SCHLESISCHES MUSEUM ZU GÖRLITZ

Lassen Sie sich im Schlesischen Museum zu Görlitz durch 900 Jahre schlesische Geschichte führen und erleben Sie zugleich wertvolle Renaissance-Architektur! Sitz des Museums ist der Schönhof, eines der ältesten profanen Renaissancebauten Deutschlands. Auf 2000 m² Fläche wird den Besuchern Einblick in die wechselhafte Geschichte und reiche Kultur Schlesiens geboten. Das Museum zeigt Kunsthandwerk und Kunstgewerbe des 17.-19. Jahrhunderts, Objekte der Alltagskultur, des Handwerks und der Industrie, des Großstadtlebens und der Kunst aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.


Service-Infos:
Aktuelle Informationen, Termine und buchbare Angebote unter:
www.schlesisches-museum.de


Schlesisches Museum zu Görlitz, Schönhof

Brüderstraße 8, 02826 Görlitz
Tel. +49 3581 8791-0, Mail: kontakt@schlesisches-museum.de

Sonderausstellung im Schlesischen Museum
Zeichen der Zeit. Deutsche Inschriften in Schlesien
31. Januar bis 13. September 2026


An vielen Orten Nieder- und Oberschlesiens kann man historische deutsche Schriftzüge im Straßenbild entdecken. Sie sind stumme Zeugen der deutschen Vergangenheit, die nach 1945 ausradiert werden sollte. Heute sind sie Anlass zur kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem Umgang mit dem Kulturerbe.
Die Ausstellung präsentiert Fotografien von Thomas Voßbeck aus den Jahren 2018 2025, ergänzt mit kurzen Erzählungen des Regionalforschers Dawid Smolorz. Grundlage dieser erstmaligen öffentlichen Präsentation ist das Dokumentationsprojekt „Vergessene Inschriften“ am Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit in Gleiwitz (Gliwice), dem polnischen Partner in diesem Ausstellungsvorhaben. Es wurde gefördert von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Warschau, und der Erika-Simon-Stiftung, Görlitz.


 Foto: © SMG

Fotograf: Rainer Weisflog

Fotograf: Maciej Chyra © SMG

Sonderausstellung im Schlesischen Museum
Wir sind SCHÖNhof!
31. Mai 2026 bis 14. Februar 2027


Das Schlesische Museum zu Görlitz feiert 2026 gleich mehrere Jubiläen: den 500. Geburtstag seines Museumsgebäudes, des Schönhofes, und den 20. Jahrestag der Eröffnung der Dauerausstellung in diesem architektonischen Juwel. Das wertvolle Renaissancegebäude wurde 2006 nach jahrelangen Bau- und Restaurierungsarbeiten zu einem lebendigen Ort der Bewahrung schlesischer Geschichte und Kultur.
Die Jubiläumsausstellung widmet sich der Baugeschichte des Schönhofes, seinen architektonischen Sehenswürdigkeiten und seiner Wiederbelebung als Museum. Bei einem Rundgang durch das historische Gebäude erleben die Gäste die Meisterschaft der Handwerker und erfahren von der wechselnden Gestalt und Nutzung des Hauses im Laufe der Jahrhunderte.

Ein zweiter Ausstellungsteil lässt vor allem das Ringen um die Erhaltung des Gebäudes seit Beginn des 20. Jahrhunderts und die Entstehung des Museums sichtbar werden. Zahlreiche Zeitzeug*innen und bekannte Expert*innen wurden interviewt. Ein eigens hergestellter Animationsfilm führt auf unterhaltsame Weise durch die wechselvolle Geschichte des Schönhofes.



Sonderausstellung im Schlesischen Museum
Ideen für Breslau. Jüdische Architekten vor 1933
November 2026 bis Februar 2027


Nach dem Ersten Weltkrieg veränderten sich Architektur und Gesellschaft grundlegend. Die Ausstellung zeigt, wie jüdische Architekten in Breslau (Wrocław) diesen Wandel als Gestalter der Moderne mitprägten. Architekten wie Heinrich Tischler oder die Familie Hadda trugen entscheidend zur Umsetzung sozialreformerischer Ideen bei. Gezeigt werden ihre modernistischen Architektur-
und Möbelentwürfe, ergänzt durch persönliche Erinnerungsstücke aus dem Besitz der Nachkommen. Die Ausstellung ist ein Beitrag zu „Tacheles 2026“ – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.


 Foto: © Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

Foto: © Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

 Foto: © Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

Das Naturkundemuseum Görlitz vereint zweihundert Jahre Sammlungs- und Forschungsgeschichte. Die modernen Ausstellungen im zentral am Marienplatz gelegenen Gebäude laden zu einer Erlebnisreise in die faszinierende Welt der Natur ein – von der Lausitz bis in die Tropen und vom Boden unter unseren Füßen bis ins Korallenriff.
Die Ausstellungen vermitteln dabei aktuelle Forschungsinhalte aus der Arbeit der Wissenschaftler des Museums. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das Angebot für Besucher.

Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, Am Museum 1,
02826 Görlitz, museumgoerlitz.senckenberg.de, Tel. +49 3581 47605220

Sonderausstellung im Senckenberg Museum für Naturkunde
Deutschlands Bodenschätze
bis 12. Juli 2026

Ob Steine und Erden, Industrieminerale, Metalle oder Energierohstoffe – die Ausstellung zeigt die ganze Vielfalt der Bodenschätze, die in Deutschland bis heute gewonnen werden. Spannende Exponate erzählen ihre Geschichten: von ihrer Entstehung in der Erdgeschichte über ihre Nutzung in Vergangenheit und Gegenwart bis hin zu ihrer Bedeutung für die Zukunft. Themeninseln greifen große Fragen auf: Welche Rohstoffe werden hierzulande abgebaut? Wie lange reichen unsere Vorräte? Und was bedeutet es, wenn wir auf Importe angewiesen sind? Ein Animationsfilm, interaktive Stationen, Experimente und digitale Formate laden zum Mitmachen, Staunen und Diskutieren ein. Eine Ausstellung für alle, die neugierig sind, was unter unseren Füßen steckt – und welche Rolle Bodenschätze im Alltag spielen.


Die Ausstellung „Deutschlands Bodenschätze“ zeigt, welche geologischen Rohstoffe in Deutschland gewonnen werden – gestern, heute und vielleicht morgen. Sie widmet sich Bodenschätzen der vier Gruppen: Steine und Erden, Industrieminerale, Metalle und Energierohstoffe. Spannende „Bodenschatzgeschichten“ werfen Schlaglichter auf ihre Herkunft und Nutzung. Interaktive Stationen mit Quiz laden zum Mitmachen ein.



 Foto: © Museum Niesky

Zittauer Franziskanerkloster

Foto: © SMZ

Blick in die Barocke Kunst- und Wunderkammer,

Fotograf: René E. Pech © SMZ

MUSEEN NIESKY

Johann-Raschke-Haus und Konrad-Wachsmann-Haus


Am Rande der Beamtensiedlung auf der Goethestraße steht das bekannteste Nieskyer Holzhaus, das Konrad-Wachsmann-Haus.


Im ältesten Haus Nieskys befindet sich das Museum zur Stadtgeschichte und die Touristinformation. Als Umgebindehaus ist es auf den ersten Blick als das älteste Haus des Ortes zu erkennen. Der Grundstein wurde 1742 vom Leineweber Johann Raschke gelegt, der mit anderen Exulanten das katholische Böhmen verlassen hatte. Er war der erste Ortsvorsteher der neu gegründeten Siedlung der Herrnhuter Brüdergemeine. Diese prägenden Details der Stadtgeschichte werden in der Ausstellung anhand zahlreicher Fotografien und historischer Objekte vorgestellt. Ständig wechselnde Sonderausstellungen zu vielfältigen Themen ergänzen das kulturelle Angebot der Stadt. In der Touristinformation erhalten Sie Ausflugstipps, Gästeinformationen und Veranstaltungstickets. Von hier aus startet auch die Entdeckungsroute entlang des Nieskyer Holzhauspfades. Sie führt zu den Werksiedlungen der Firma Christoph & Unmack mit ihren fast 100 Musterhäusern.


Im Jahr 2026 jährt sich der Geburtstag des international renommierten Architekten Konrad Wachsmann (1901–1980) zum 125. Mal. Zudem wird er dann einhundert Jahre mit der Stadt Niesky verbunden sein, in der er 1926 seine berufliche Laufbahn bei der Christoph & Unmack AG begann.
Das Museum Niesky nimmt diese Jubiläen zum Anlass für ein Themenjahr rund um die Person des Pioniers des industriellen Bauens. Eine Reihe von Veranstaltungen wird über das Jahr verteilt Wachsmann gewidmet sein. www.museum-niesky.de


Konrad-Wachsmann-Haus                           Johann-Raschke-Haus
Goethestraße 2                                              Zinzendorfplatz 8
02906 Niesky                                                 02906 Niesky


Tel. 03588 2239793
www.museum-niesky.de
museum@stadt-niesky.de



STÄDTISCHE MUSEEN ZITTAU

Einzigartig in Deutschland – bedeutend für Europa: Das sind die beiden Zittauer Fastentücher. 1472 erschaffen, erzählt das Große Fastentuch in der Kirche zum Heiligen Kreuz in 90 Bildern Geschichten aus der Bibel. Das kleine Fastentuch von 1573 im Museum Franziskanerkloster zeigt großformatig die Kreuzigung Christi.
Im ehemaligen Kloster wandelt man durch mittelalterliche Gemächer wie Kirche, Kreuzgang und Dormitorium, den ehemaligen Schlafsaal der Mönche. In einem Anbau aus dem 17. Jh. befindet sich die ehemalige Ratsbibliothek. Deren über Jahrhunderte gewachsene Raritätensammlung präsentiert sich in einer barocken Kunst- und Wunderkammer. Aber auch eine Rüstkammer lässt sich hier finden.
Die Klosterkirche beherbergt den einzigartigen Epitaphienschatz, eine Sammlung von Gedächtnistafeln aus dem 16. bis 18. Jh.


Sonderausstellung


Luftbildarchäologie in Sachsen
20. März bis 30. August 2026


Staatsgeheimnis! Die Zittwerke.
Ein Rüstungskonzern im Nationalsozialismus

14. November 2026 bis April 2027


Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster
Klosterstraße 3
02763 Zittau


Museum Kirche zum Hl. Kreuz
Frauenstraße 23
02763 Zittau


Tel. 03583-554790
www.museum-zittau.de
museum@zittau.de

VÖLKERKUNDEMUSEUM HERRNHUT

Ethnographie und Herrnhuter Mission

Kontakt: Goethestraße 1, 02747 Herrnhut, Tel. 0351 49144261
Öffnungszeit: täglich 9.00 - 16.00 Uhr, Montag geschlossen
Besondere Öffnungs- und Schließzeiten bitte der Internetseite des Museums entnehmen.
Wir bauen für Sie um.


voelkerkunde-herrnhut.skd.museum

HEIMATMUSEUM DER STADT HERRNHUT

Alt-Herrnhuter Stuben mit Biedermeier-Mobiliar, handgefertigten Tapeten und kostbaren Handarbeiten...u.v.m.

Kontakt: Comeniusstraße 6, 02747 Herrnhut, Tel. 035873 30733
Öffnungszeit: Dienstag - Freitag 9.00 - 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 17.00 Uhr,

am 25. und 26.12. sowie am 1.1.: 13.00 - 17.00 Uhr


www.herrnhut.de/tourismus/heimatmuseum

ACKERBÜRGERMUSEUM REICHENBACH/O.L.

Erfahren Sie vom Tagewerk der „kleinen Leute“

Kontakt: Görlitzer Straße 25, 02894 Reichenbach/O.L., Tel. 035828 72093
Öffnungszeit: Samstag/Sonntag 13.00 - 17.00 Uhr


www.museum-oberlausitz.de

DORFMUSEUM MARKERSDORF

Entdecken Sie die bäuerliche Lebensweise vor 100 Jahren

Kontakt: Kirchstraße 2, 02829 Markersdorf, Tel. 035829 60329
Öffnungszeit: März-Oktober: Mittwoch-Freitag 10.00 - 16.00 Uhr,
Samstag/Sonntag/Feiertags 13.00 - 17.00 Uhr


www.museum-oberlausitz.de

GRANITABBAUMUSEUM KÖNIGSHAINER BERGE

Hören Sie von schwerer Arbeit im Steinbruch

Kontakt: Dorfstraße 163 b, 02829 Königshain, Tel. 035826 60127
Öffnungszeit: April-Oktober: Mittwoch-Freitag 10.00 - 14.30 Uhr,
Samstag/Sonntag/Feiertags 13.00 - 17.00 Uhr


www.museum-oberlausitz.de

DEUTSCHES DAMAST- & FROTTIERMUSEUM

Einzigartige Textilgeschichte

Kontakt: Schenaustraße 3, 02779 Großschönau, Tel. 035841 35469
Öffnungszeit: Juli - Oktober: Dienstag - Freitag 10.00 - 17.00 Uhr Samstag/Sonntag: 14.00 - 17.00 Uhr, Feiertage: (außer Montag) 14.00 - 17.00 Uhr November - April: Dienstag - Freitag 10.00 - 16.00 Uhr
Samstag/Sonntag: 14.00 - 17.00 Uhr, Feiertage: (außer Montag) 14.00 - 17.00 Uhr


www.ddfm.de

KONRAD WACHSMANN & JOHANN RASCHKE HAUS

Holzbauten von Christoph & Unmack

Kontakt: Konrad-Wachsmann-Haus, Goethestraße 2, 02906 Niesky

Öffnungszeit: Montag - Donnerstag 10.00 - 16.00 Uhr, Sonntag 10.00 - 16.00 Uhr


Kontakt: Johann-Raschke-Haus, Zinzendorfplatz 8, 02906 Niesky
Öffnungszeit: Montag - Freitag 10.00 - 17.00 Uhr, Sonntag 14.00 - 17.00 Uhr


www.wachsmannhaus-niesky.de

MUSEUMSDORF ERLICHTHOF

Der Erlichthof Rietschen besteht aus umgesetzten historischen Schrotholzhäusern und bietet Besuchern eine Vielzahl an Aktivitäten.

Kontakt: Turnerweg 6, 02956 Rietschen, Tel. 035772 40235
Öffnungszeit: Täglich von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen
von: 10.00 - 17.00 Uhr. In den Monaten Januar und Februar gelten abweichende Öffnungszeiten.


www.erlichthofsiedlung.de

KARASEK-MUSEUM IN SEIFHENNERSDORF

Das Karasek-Museum zeigt das ganze Jahr über seine Ausstellung zum Räuber- und Schmugglerwesen und macht die Bedeutung der böhmischen Enklave Niederleutersdorf deutlich.

Kontakt: Nordstraße 21 a, 02782 Seifhennersdorf, Tel. 03586 451567
Öffnungszeit: Dienstag - Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr sowie 13.00 - 16.30 Uhr,

Sonntag: 13.00 - 16.30 Uhr, Montag und Samstag: geschlossen


www.karaseks-revier.de

SCHLOSS KROBNITZ

Finden Sie ein Stück Preußen in Sachsen

Kontakt: Am Friedenstal 5, 02894 Reichenbach/O.L. OT Krobnitz, Tel. 035828 88700
Öffnungszeit: November - März: Mittwoch - Freitag 10.00 - 14.30 Uhr

Samstag/Sonntag/Feiertags 13.00 - 17.00 Uhr
April - Oktober: Mittwoch - Freitag 10.00 - 16.00 Uhr

Samstag/Sonntag/Feiertags 13.00 - 17.00 Uhr


www.museum-oberlausitz.de

BAROCKSCHLOSS KÖNIGSHAIN

Von Farben und Formen

Kontakt: Dorfstraße 29, 02829 Königshain, Tel. 035826 64686
Öffnungszeiten: Dienstag - Donnerstag 11.00 - 15.00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertags 13.00 - 17.00 Uhr


www.museum-oberlausitz.de